Die freien Radikale sind die Moleküle ohne Bindungspartner, die in unseren Körperzellen verheerende Wirkungen anrichten können, diese schädigen oder sogar zerstören können. Wenn freie Radikale auf gesunde Zellen treffen, können sich diese verändern. Diese kumulative Beschädigung kann im schlimmsten Falle zum Krebs führen.
Es gibt Dutzende freier Radikale, wie Superoxid, Hydroxyl, Alkoxyl, Ozon, Peroxyl und Peroxynitrit. Freien Radikalen wird die Beteiligung an ungefähr 80 allgemein bekannten Erkrankungen nachgesagt, viele von diesen altersbedingte. Krebs, Herzerkrankungen, Diabetes, Alzheimer, Parkinson, Atheriosklerose, Arthritis und Asthma. Krebs und Herzerkrankungen sind die zwei Top-Killer im Land.
Freie Radikale sind überall. Wir nehmen sie mit unserer Ernährung auf und sie sind in der Luft
Freie Radikale spielen außerdem eine wichtige Rolle beim Prozess des Alterns. Auf molekularer Ebene führt jedes Absterben einer lebenden Zelle durch freie Radikale dazu, daß unser Alterungsprozeß einen Schritt vorwärts macht. Jeder von uns besitzt eine bestimmte Anzahl an Zellen, die unseren Körper ausmachen, unsere Muskeln, Organe, Kapillaren und so weiter.
Jede Zelle hat eine Reihe von Leben oder Reproduktionen, ungefähr 50 für den durchschnittlichen Menschen. Wenn wir mehr und mehr verlieren, zeigen wir auch größere Alterserscheinungen. Das ist auch mit ein Grund, weshalb es im Alter schwerer und schwerer wird, die Muskelsubstanz zu erhalten.
Freie Radikale sind überall, Sie werden sogar von unserem Körper produziert. Jedesmal wenn wir einatmen, werden freie Radikale als ein Nebenprodukt der normalen physiologischen Abläufe produziert. Die Ironie ist, je härter wir trainieren, desto mehr Sauerstoff benötigen wir. Je mehr Sauerstoff wir aufnehmen, desto mehr freie Radikale werden produziert. Studien und aus dem Leben gegriffene Fälle (etliche Hochleistungs Ausdauersport Profis und Langlauf Athleten aus den `70ern sind an einem Krebs- oder Herzleiden gestorben).
Sollen wir unser Training fortsetzen trotz der allgegenwärtigen freien Radikale ? Die Antwort ist ein lautes - JA.
Training spielt eine wichtige Rolle bei der Pflege unserer Gesundheit. Unsere Körper sind nicht für die Ruhe geschaffen; Sie brauchen Bewegung. Ohne Bewegung würden wir eingehen wie eine Pflanze. Mit dem Verständnis, daß physische Aktivität unverzichtbar ist, was können wir tun um uns selbst zu schützen ? Die Antwort liegt vielleicht näher als Sie sich denken können.
Erinnern Sie sich an die Dose Vitamintabletten in Ihrem Küchenschrank ? Viele Vitamine, wie Vitamin C, E und Beta-Karotin (eine Vorstufe vom Vitamin A) sind äußerst wirkungsvolle Antioxidantien. Antioxidantien sind die Nährstoffe, die die Zerstörungen der Oxidation durch freie Radikale einzuschränken helfen. Die Oxidation ist ein normaler Stoffwechselprozess, der die Energie für die Zellvorgänge bereitstellt. Oxidation tritt auf, wenn eine Substanz oder Verbindung mit Sauerstoff in Berührung gerät und dabei ein Elektron verliert, heraus kommt ein instabiles Molekül, oder auch freies Radikal. Antioxidantien wie die Vitamine A, C, E und das Spurenelement Selen sind die ACES(Asse) Ihres Körpers.
Neue Forschungen haben gezeigt, daß weitere Unterstützung für diese Wirkstoffe vorhanden ist, z.B. hat Selen antioxidative Eigenschaften. Es sorgt zusätzlich dafür, daß das Vitamin E effizienter wirken kann. Zusammen eingenommen, wirken diese vier grundlegenden Antioxidantien auf verschiedene Teile der Zellen ein, einschließlich der Zellmembran, den Strukturen innerhalb der Zelle und die die Zellen umgebende Flüssigkeit.
Es ist günstig, diese essentiellen Wirkstoffe täglich einzunehmen, um den Körper für den täglichen Kampf gegen Umweltverschmutzung, Zigarettenrauch und andere Stoffe zu rüsten. An den Tagen an denen Sie trainieren, sollten Sie die Vitamine etwa eine Stunde vor Ihrem Trainingsbeginn einnehmen. Optimale Dosierungen dieser Stoffe variieren je nachdem, wie aktiv Sie sind, wie vitaminreich Ihre normale Ernährung ist und andere Faktoren wie chronische Erkrankungen, etc.
Nach den Erfahrungen des "Council for Responsible Nutrition" , ist es unbedenklich bis zu 300mg Vitamin E und 500mg Vitamin C pro Tag einzunehmen. Eine Anmerkung zum Vitamin E: wenn Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen, sollten Sie mit Ihrem Arzt über eventuelle Probleme reden. Viele Ärzte empfehlen 200mcg Selen, 5000IU Vitamin A ist die empfohlene Tagesdosierung für Vitamin A. Bei sehr hohen Dosierungen kann Vitamin A toxisch wirken. Das ist der Grund, weshalb viele Leute Beta-Karotin nutzen, daß vom Körper in Vitamin A umgesetzt wird, wenn dieser es benötigt. Für Beta Karotin gilt, 6mg oder 25.000IU sollten ausreichen. Wenn Sie Fragen haben, sollten Sie Ihren Arzt um Rat bitten. Auch wenn Ihr Arzt diese Dosierungen nicht für nötig hält, Studien haben gezeigt, daß gerade Ärzte mehr Antioxidantien und in höherer Dosierung für sich selbst nutzen, als der Rest von uns.
|